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Informationen

Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Christophorus in Schönenberg-Kübelberg gehören.

St. Jakobus Breitenbach

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St. Laurentius Brücken

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St. Ägidius Dunzweiler

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Unserer lieben Frau und St. Nikolaus Elschbach

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St. Valentin Kübelberg

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Unserer lieben Frau Ohmbach

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St. Georg Waldmohr

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Messdiener

Was bedeutet Ministrant oder Messdiener?

Das Wort „Ministrant“ kommt ursprünglich von dem lateinischen Begriff „ministrare“ und heißt in die deutsche Sprache übersetzt „dienen“. Somit heißt Ministrant übersetzt Diener oder Messdiener: Er unterstützt nämlich den Pfarrer im Gottesdienst als Altardiener. Häufig werden Ministranten auch abgekürzt als „Minis“ bezeichnet.

Wie werde ich Messdiener?

Wenn du Messdiener werden möchtest, musst du folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • du musst getauft sein
  • du musst bereits zur Erstkommunuion gegangen sein

Bevor du den Altardienst beginnen kannst, musst du vorher eine Art Ausbildung machen, um so alles Wichtige rund um den Messdienst zu erlernen.

Hast du Interesse?
Dann melde dich einfach bei unserer Gemeindereferentin Fr. Pappon!

Was machen Messdiener sonst noch?

Sternsingeraktion

Die alljährliche Sternsingeraktion gehört auch zu den Aufgaben der Messdiener in unserer Pfarrei.
Dabei gehen sie zu Beginn des neuen Jahres in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Haus zu Haus, bringen Gottes Segen und sammeln Geld für bedürftige Kinder. Die Sternsingeraktion ist eine weltweite Aktion, um armen Kindern auf der ganzen Welt zu helfen.

Gemeinsamer Ausflug

In unserer Pfarrei unternehmen die Messdiener der Gemeinden St. Valentin, St. Laurentius und St. Nikolaus einmal im Jahr einen gemeinsamen Ausflug. Zum Dank für den Dienst am Altar sind Fahrt und Eintritt kostenlos- zum Beispiel in den Hollidaypark in Hasloch.

Ministrantenwallfahrt nach Rom

Alle vier Jahre findet die internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom statt. Die Messdiener der Pfarrei waren auch 2018 wieder mit dabei. Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 13 Jahre. 

Zur Geschichte des Messdienstes

Den Ministrantendienst gibt es schon seit etwa dem 8. Jahrhundert, als es für den Priester üblich wurde, täglich eine Heilige Messe zu feiern. Hierzu ordnete die Kirche in den Synoden von Mainz 813 und Paris 829 an, dass für die Feier einer Messe wenigstens ein Ministrant anwesend sein musste.

Dazu wurden dann in der Regel Jungen (Mädchen durften damals noch nicht ministrieren) ausgewählt, die später auch Priester werden sollten. Diese wurden dann auch in Liturgie und Latein geschult, um auf diese Weise auf die spätere Priesterweihe vorzubereiten.

Erst im 20. Jahrhundert unter Papst Pius XII (in seiner Enzyklika „Mediator Dei“ aus dem jahr 1947) wurde erstmals unterschieden zwischen „normalen“ Messdienern und Ministranten, die sich auf dem Weg zum Priesterberuf befanden. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich der Ministrantendienst zu seiner heutigen Form.

Mit dem etwas später folgenden Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Status der Laien-Ministranten (also allen, die kein Priester werden wollen) weiter aufgewertet:

Ministranten üben „einen wahrhaft liturgischen Dienst“ aus und heißen ebenfalls „ministri“ (so wurden vormals Ministranten im Klerus-Stand genannt). Außerdem änderte sich damit auch etwas die Bedeutung des Messdienst:

So sind Ministranten heute nicht nur Assistenten des Priesters, sondern sie übernehmen im Gottesdienst auch bestimmte Aufgaben stellvertretend für die Gemeinde. Seit 1994 sind nun offiziell auch Mädchen zum Altardienst zugelassen.

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